Diese Meinungen wollte ich unbedingt äußern (27. Juni 2021)

Hallo!

Vor kurzem habe ich einige Filme und Serien gesehen, zu einigen von ihnen möchte ich sehr gerne unbedingt etwas loswerden.

„Alarm für Cobra 11“
Diese deutsche Serie schaue ich gerade auf TVNOW (der Streamingdienst des Fernsehsenders RTL).
Ich weiß nicht, was schlimmer ist, dass die Serie so übertrieben ist, oder dass sie so übertrieben unrealistisch ist.
Mal ganz abgesehen von diesen geklauten/kopierten 08/15-Klischee-Storys, präsentiert mit unterirdischem Schauspiel.

„Midsommar“ von Regisseur Ari Aster mit Schauspielerin Florence Pugh
Den Film konnte ich mir gestern zum ersten Mal auf dem Fernsehsender 3SAT ansehen.
Wow! Ich habe schon lange nicht mehr so verstörende Bilder gesehen.

„The Harder They Fall“
Gestern habe ich den Trailer zu diesem Netflix-Western mit Idris Elba gesehen.
Ich hoffe, der Film wird vom Style her wie der Trailer.

LG
Stephan

Schauspielerin Diana Amft darüber wie junge Menschen ihren Berufswunsch finden sollten

Hallo!

Im Zuge der baldigen Premiere ihres neuen Films „Zurück zum Glück“, wo Diana Amft eine Lehrerin spielt, wurde sie in einem TV-MEDIA-Interview nach ihrer Schulzeit gefragt.

Hier ein Auszug aus ihrer Antwort, die mir persönlich sehr zugesagt hat:

„Ich finde übrigens auch, dass es viel zu wenig Praktika an Schulen gibt. Wenn junge Menschen einen Rat von mir wollen: Man sollte sich die Zeit nehmen und ausprobieren, was man später machen möchte. Es ist so wertvoll, wenn man einen Beruf entdeckt, an dem man Spaß hat.

Quelle: tvmedia

LG
Stephan

5Flix-Fehlermeldung (Update)

Hallo!

Update 17.03.2021 – Die Antwort ist endlich da – und sie gefällt mir nicht
Wenn ich jetzt irgendein Video auf 5Flix öffnen möchte, dann erscheint auf einmal folgende Meldung:

Dieser Content ist aus lizenzrechtlichen Gründen nur in Deutschland verfügbar. Big Sorry von eurem TELE 5 Team.

Ich bin übrigens aus Österreich und es gab einmal eine Zeit, da war das egal. Jetzt ist es anscheinend so wie bei den Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen ARD und ZDF, ein Großteil funktioniert für mich als Österreicher leider nicht mehr und hin und wieder hab ich Glück und ich erhasche ein Video, welches auch ich mir ansehen darf.

LG
Stephan

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Ich schaue mir sehr gerne Filme und Serien auf 5Flix (die Mediathek des Fernsehsenders TELE5) an.

Seit geraumer Zeit erhalte ich leider bei JEDEM Video folgende Fehlermeldung:

Es gab ein Problem Zugang zu dem geschützten Inhalt herzustellen. (Fehlercode: 241403)

Was mich interessiert, liegt dieses Problem bei mir, oder an der Tele5-Mediathek?
Was mich auch interessiert, erhalte nur ich diese Fehlermeldung oder andere auch?
Wenn das Problem bei mir (Internet, Computer, …) liegt, wie kann ich es lösen?

Ich schreibe übrigens auch TÄGLICH seit Wochen eine Nachricht (über das Formular auf der TELE5-Internetseite) an TELE5 mit der Info über dieses technische Problem. Bisher habe ich keine einzige Reaktion erhalten.

LG
Stephan

Meine Film-Assoziation mit Donald Trump als US-Präsident

Hallo!

Bei Donald Trump als (ehemaliger) US-Präsident muss ich immer an die eine Szene aus dem Film „Hot Shots! Der zweite Versuch“ mit Charlie Sheen in der Hauptrolle denken, wo Schauspieler Lloyd Bridges den US-Präsidenten verkörperte:

Bankett-Teilnehmer: „Guten Tag, Mr. President, wo ist denn ihre First Lady?“

Antwort US-Präsident (Lloyd Bridges): „Keine Ahnung, wo meine First Lady ist, ich hatte ne Menge Weiber!“

😀

LG
Stephan

Schauspieler Harald Krassnitzer über das Älterwerden

Hallo!

Die österreichische Fernsehzeitschrift TV-MEDIA führte anlässlich seines 60. Geburtstages ein Interview mit Schauspieler Harald Krassnitzer, dies ist ein Auszug daraus.

TV-MEDIA: Moritz Eisner hadert im neuen „Tatort: Pumpen“ mit seiner Fitness und seinem Alter. Selten war ein Filmzitat für ein Interview so passend wie „In den Alter hab ich auch so ausgeschaut“ (Eisner dreht sich nach einem jungen, durchtrainierten Fitnessstudio-Geher um). Wie geht es Harald Krassnitzer mit dem Sechser vor der Null und mit seiner Fitness?

Krassnitzer: Ich hab mit Altwerden überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, ich finde das einen ganz spannenden Prozess. Man wird ruhiger, man kann Dinge anders einordnen. Man hat nicht mehr dieses Erregungspotenzial, im Sinne von „jetzt muss man…“. Man nimmt die Dinge manchmal gelassener. Ich finde das einen höchst angenehmen Zustand. Man lässt auch mal die andere Seite zu.

LG
Stephan

Meine persönliche Erkenntnis über Regisseur Steven Spielberg

Ich habe mir jetzt eine der letzten Filme Steven Spielbergs, neueren Datums – zwischen 2011 und 2018, „Lincoln“ und „Ready Player One“ fehlen noch), angesehen, und bin aufgrund des Ansehens von „Gefährten“, „Bridge of Spies – Der Unterhändler“, „BFG – Big Friendly Giant“ und „Die Verlegerin“ zu einer persönlichen Erkenntnis über Regisseur Steven Spielberg gekommen.

Steven Spielberg hat in der Vergangenheit mehrere großartige bodenständige, realistische Werke auf die Beine gestellt, aber in seiner Vita befinden sich darunter auch mehrere tolle Kinder-Fantasystreifen.

Mittlerweile ist der Regisseur stolze 73 Jahre alt, und vielleicht sollte er sich überlegen, sich in Zukunft nur mehr auf diese bodenständigen, realistischen Filme zu konzentrieren.

Wie ich auf diese Erkenntnis komme?

  • „Gefährten“ ist ein hervorragender, wunderschön zu Herzen gehender, zu Tränen rührender Zweiter-Weltkriegs-Pferde-Film.
  • „Bridge of Spies – Der Unterhändler“ ist hervorragend altmodisches, spannendes Anwalts-und-Spionage-Kino.
  • „BFG – Big Friendly Giant“ ist ein grottenschlechtes, inhalt- und liebloses, wegen der gelackten CGI-Bilder Fantasie zerstörendes, für einen Steven-Spielberg-Film peinliches Machwerk.
  • „Die Verlegerin“ ist ein dialogtechnisch hervorragend dargebotener Film über den Kampf der US-Zeitungen um Pressefreiheit in den 70er-Jahren.

Merkt ihr anhand dieser meiner Aufstellung so langsam, weshalb ich zu der persönlichen Erkenntnis komme, dass Steven Spielberg eventuell zu alt ist für Kinder-Fantasy?

Ich vertrete keinesfalls die Meinung, dass jemand aufs Abstellgleis gehört, nur, weil er oder sie alt geworden ist, im Gegenteil, aber so wie es aussieht, ist Regisseur Steven Spielberg wirklich nur mehr der Könner bei realistischen, bodenständigen Werken.

Mit jeder fortschreitenden Alterszahl hat er anscheinend sein Talent für kindliche Magie und Fantasie verloren, für die er vor Jahrzehnten noch so hoch gelobt und geschätzt wurde. Was aber überhaupt nicht schlimm ist, wenn stattdessen dann solch grandios-genialen Werke herauskommen wie die drei oben erwähnten.

LG
Stephan

Eigene Familie – Karriere – oder einfach nur Ich

Hallo!

Die konservativ-konventionelle Frage, die man sich laut der Gesellschaft immer stellen muss, ist, ob man in seinem eigenen Leben lieber eine Karriere anstreben oder doch lieber eine eigene Familie gründen möchte.

Wisst ihr, beide Themen haben mich persönlich noch nie interessiert.

Warum erlaubt die Gesellschaft keine dritte Variante, die da lautet: Mit mir selbst im Reinen sein.

Ich und eine eigene Familie: Hat mich noch nie interessiert, und alle sehen mich an, als ob ich ein Alien wäre.

Ich und eine eigene Karriere anstreben: Hat mich noch nie interessiert. Im Gegenteil, ich persönlich fühle mich innerlich glücklicher und freier bei Teilzeit, maximal 20 Stunden pro Woche. Ich darf mir dann allerdings ständig von jedem die geschockte Frage anhören: Wie können Sie leben!?

Was ist aber, wenn ich es kann?
Was ist, wenn ich mit meiner Arbeitszeitwahl einfach nur glücklich und zufrieden bin?
Ist das nicht das Wichtigste, die innere, eigene Zufriedenheit???

Durch Ruhe, Organisation, Koordination kommt man mit allem zurecht. Wir Menschen stressen uns alle viel zu sehr.

Warum müssen sich fremde Menschen immer in dein eigenes Leben einmischen?
Entweder, weil sie selbst keins haben, oder aber, weil sie damit von ihrem eigenen, unzufriedenen Leben sich selbst ablenken wollen.

Mein persönlicher Fehler ist immer noch der, dass ich denen immer noch zuhöre, und ich mich damit aus der Fassung bringen lasse, etwas mache, das ich eigentlich gar nicht will, und wieder unglücklich werde damit.

Und wenn ich eines Tages die Selbsterkenntnis und das Selbstbewusstsein habe zu sagen
„Das bin ich, und das will ich so machen!“, dann ist das meine persönliche Verborgene Schönheit.

Diese obigen Gedanken kamen mir gerade in den Sinn, während ich mir den Film „Verborgene Schönheit“ mit Will Smith angesehen habe.

LG
Stephan

Die Schule … eine totale Vergeudung von Lebenszeit

Hallo!

Der Dokumentarfilm „Alphabet“ vom österreichischen Autor und Filmemacher Erwin Wagenhofer beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wieso Kinder intelligent in die Schule reingehen, aber dumm wieder rauskommen.

Die Antwort liegt auf der Hand: Schuld daran sind das Bildungssystem, sowie die Leute, die in diesem arbeiten!

Bei mir persönlich war es auch so:
Die gesamte Schulzeit über wurde ich meiner Fähigkeiten beraubt, erst in den letzten sechs Jahren, nach zusätzlich einigen anderen persönlichen Problemen, konnte ich mir die alten von damals plus neue endlich wieder zurückerkämpfen.

Lernen ist schon sehr wichtig, aber man muss es auch schaffen, das Wissen richtig zu vermitteln.

Also ich persönlich fahre mit der autodidaktischen Methode, unter anderem dank dem Internet, viel besser als durch irgendeinen Lehrer.

LG
Stephan

Neidisch auf vernünftiges Sprechen

Hallo!

Ich sehe mir gerade den Film „Die Wunderübung“ an, mit den Schauspielern Erwin Steinhauer, Devid Striesow und Aglaia Szyszkowitz. In diesem Film geht es um eine Paartherapie, Erwin Steinhauer spielt den Therapeuten mit äußerst unkonventionellen Methoden, die anderen beiden logischerweise das Ehepaar, das dringend Hilfe benötigt.

Im Film spielen nur die drei Personen in einem einzigen Raum, in der Praxis des Paartherapeuten, er ist also lediglich rein auf Dialoge aufgebaut, mehr gibt es nicht.

Insgesamt ist „Die Wunderübung“ als durchschnittlich zu bewerten, weil eben viel zu wenig passiert und auch das Ende vorherzusehen ist, aber während des Ansehens, da überkam mich ein Gedanke, ein Gefühl, welches ich liebend gerne mit euch teilen möchte.

Ich liebe dialoglastige, aber auch kammerspielartige Filme, allen voran aber dialoglastige Filme.

Ich habe mir auch zum ersten Mal überlegt, weshalb ich Filme mit sehr vielen Dialogen so gerne habe. Ich denke, es könnte daran liegen, dass ich auf das Sprechen neidisch bin. Versteht mich jetzt bitte nicht falsch, ich kann sprechen, ohne Probleme, kein Stottern oder so ähnlich meine ich jetzt damit, es ist nur, ich habe nämlich das Problem, dass ich selber mich beim Sprechen irgendwie unsicher fühle, was mir mein Gegenüber auch anmerkt, dann komme ich allerdings schon leicht ins Stottern, fange zudem an, viel zu schnell zu reden, meine Sätze ergeben grammatikalisch und teilweise auch inhaltlich keinen Sinn mehr. Ich bin jetzt auch nicht schüchtern. Gut, wenn ich so darüber nachdenke, dann könnte es schon mit einer Schüchternheit zu tun haben, denn ich denke, meine Sprech-Unsicherheit rührt von meiner Vergangenheit in der Schule her, weil immer, wenn ich etwas angeblich Komisches, laut den Mitschülern versteht sich, gesagt habe, dann hat man mich tagelang ausgelacht und verspottet, so lange, bis mein nächster sprachlicher Erguss torpediert wurde (und wenn keiner kam, dann machten sie sich über meine Asexualtität lustig, die ich dann wegen dieser traumatischen Erfahrung beinahe 20 darauffolgende Jahre lang verschwiegen und mich verstellt habe), und so weiter, und so weiter. Aber auch hier bitte nicht falsch verstehen, ich habe keinerlei Probleme damit, auf Leute zuzugehen (diese Narbe aus der Vergangenheit konnte ich vor vielen Jahren bereits zum Glück heilen) , und sie anzusprechen, aber sobald der Redefluss beginnt, wird es, allen voran in mir drinnen, äußerst schwierig, ich ringe verzweifelt nach den richtigen Worten, habe Angst, dass ich die falschen wähle, dass mich aufgrund der gewählten Worte der/die Gesprächspartner für dumm halten, sich dann hinter meinem Rücken über mich lustig machen.

Ich denke, dies ist auch der Grund für meine Liebe zum geschriebenen Wort, denn beim Schreiben, da habe ich die volle Kontrolle über meine Aussagen, kann keine Fehler machen, sowohl inhaltlich als auch grammatikalisch, schaffe es sogar, durchs Schreiben eloquent zu klingen, was wie Balsam auf meiner Seele ist.

Hach, ich liebe einfach das geschriebene Wort. *schmacht*

Danke, dass ich dies loswerden durfte, dies bewältigen durfte, gemeinsam mit euch, den Leuten, die keinerlei Probleme mit der Andersartigkeit anderer Menschen haben.

LG
Stephan

Schauspielerin Maria Bello über das Schreiben ihrer eigenen Geschichte sowie ihre weiteren Gedanken über die Entwicklungen in der Welt

Hallo!

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift tvmedia gibt es ein Interview mit Schauspielerin Maria Bello („Navy CIS“; „A History Of Violence“), welches ich persönlich sehr gelungen finde, weil zu meiner großen Überraschung Maria Bello anscheinend äußerst nachdenklich in der Welt unterwegs ist.

Ein paar kleine Auszüge aus diesem Interview für euch, welche mir persönlich ganz besonders zugesagt haben, mich inspiriert haben, und mich Maria Bello in einem neuen Licht erscheinen lassen:

TV-MEDIA:  Sie veröffentlichten 2015 das Buch „Love is Love„, es basiert vor allem auf Tagebucheinträgen aus Ihrer Kindheit in Philadelphia. Wie wichtig war es Ihnen, Ihre Geschichte zu erzählen?

Maria Bello: Mein Sohn inspirierte mich dazu, einen Artikel für die New York Times und auch das Buch zu schreiben. Und er inspiriert mich dazu, verletzlich und offen zu bleiben in dieser unserer Welt. Es steckt unglaublich viel Kraft darin, wirklich man selbst zu sein. Und es befreit, wenn man sich nicht hinter Fassaden verstecken muss, nur um nach außen hin einem Bild zu entsprechen, das allgemein akzeptiert wird.

TV-MEDIA: Ihr Sohn Jackson hat Sie inspiriert?

Maria Bello: Genau! Er sagte: Wie auch immer, Mom. Liebe ist Liebe. Egal mit wem. Egal wie. Und er hat recht. Er sagt: Ich bin ein ‚Whatever‘, ein ‚Was auch immer‘. Was bist du? So definiert er sein Geschlecht. Er ist ein ‚Was auch immer‘.

TV-MEDIA: Sie haben sich 2013 in einem Essay in der New York Times als bisexuell geoutet und davon berichtet, dass Sie mit einer Frau zusammen sind. Hatten Sie Angst davor, wie Hollywood darauf reagieren würde?

Maria Bello: Nein, ich hatte keine Angst. Im Gegenteil, ich fühlte mich tapfer und stark. Mir war nur wichtig, dass mein Sohn es versteht. Und das tut er. Es geht darum, mit jemandem zusammen zu sein, bei dem du am meisten du selbst bist – egal, ob Mann oder Frau.

TV-MEDIA: Wir leben in gefährlichen Zeiten. Ihre größte Angst?

Maria Bello: Dass Trump wieder gewählt wird! Ich habe Angst, dass sich mein Land in eine Folge aus der Serie „The Handmaid’s Tale“ verwandelt. Dass die hart erkämpften Rechte der Frauen wieder beschnitten werden. Und dass ich kein Recht mehr habe, darüber zu entscheiden, ob ich ein Kind bekommen oder es abtreiben möchte. Wir erleben einen großen Rückschritt unter Trump, und das ist furchtbar.

LG
Stephan